Historie . Entstehung und Bau

Unmittelbar nach Gründung der Bundesrepublik Deutschland entstanden erste Überlegungen, Luftschutzmaßnahmen auszubauen um wichtige Organe der Regierung im Verteidigungsfall zu schützen. Anfang der 50er Jahre begann mit der Suche nach geeigenten Objekten, in der neuen Bundeshauptstadt Bonn und später auch in der unmittelbaren Umgebung.

1955 tritt die Bundesrepublik nach Inkrafttreten der Pariser Verträge der NATO bei. Die Lagebewertung der NATO im Kalten Krieg hatte ein erhebliches Bedrohungspotenzial zum Inhalt. Die Regierung sah Handlungsbedarf und reagierte auf die Lagebewertung und die Anforderungen der NATO mit dem Ausbau zweier Eisenbahntunnel im Ahrtal.
Seit l953 hatte die neugegründete Bundesanstalt THW (Bereich BMI) in der ehemaligen Klosteranlage (oberirdisch) die Bundesschule THW (Bergung und Rettung) eingerichtet, die später unter anderem für die Verwaltung des Ausweichsitzes übernommen wurde.

Die Bauzeit für die unterirdischen Anlagen betrug von 1960 bis l972, die Fertigstellung der Anlage Ost war 1966, die Bauarbeiten für die Anlage West wurden bis l972 unter teilweise schwierigen Bedingungen abgeschlossen. THW-2 war für einen Aufenthalt von etwa 3.000 Personen für 30 Tage unter Kriegsbedingungen d.h. ohne direkten Kontakt nach außen vorgesehen und bot Schutz vor ABC-Waffen.

Während der Bauzeit gehörte die Anlage als Außenstelle zum Bundesamt für zivilen Bevölkerungsschutz –BzB, später Bundesamt für Zivilschutz – BzS – in Bonn-Bad Godesberg.

 

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